Gemeiner Autohändler bekommt die Lektion seines Lebens – Man sollte nie nach dem ersten Eindruck gehen!

Was waren die Gründe?

Natürlich wollten alle wissen, woran es lag, dass selbst die treuesten Kunden bei ihnen keine Wagen mehr kauften. Also fragten sie diese nach den Gründen. Sie bekamen aber nur dürftige Antworten wie: „Ich brauche aktuell keinen neuen Wagen, ich melde mich, wenn es wieder soweit ist.“ Das war für Benny und seine Kollegen eine völlig neue Situation. Vor allem klangen die Begründungen irgendwie nach einer Ausrede.

 

Als weitere zwei Wochen vergangen waren und noch immer kein einziger Wagen verkauft war, rief der Chef sie alle zu sich. Er wollte alle Mitarbeiter in seinem Büro sehen und alle waren gespannt, was jetzt kommen würde. Sie hatten Angst um ihren Job und befürchteten aufgrund der schlechten Verkaufslage das Schlimmste. Würden sie jetzt gekündigt werden?

Würde Benny seinen Job verlieren?

Sie saßen also alle im Büro des Chefs und warteten gespannt, was dieser ihnen mitteilen würde. Dieser machte es kurz und sagte ihnen kurz und knapp, dass die Auftragslage so schlecht wäre, dass er alle Mitarbeiter entlassen müsste. Benny war am Boden zerstört. Damit hatte er zwar rechnen müssen, aber natürlich gehofft, dass es nicht so weit kommen würde. Er hatte auch Familie, für die er sorgen musste!

 

Alle wollten wissen, was mit dem Autohaus geschehen würde. Sie hofften, dass der Chef es vielleicht verkaufen würde und sie so doch noch mit einem neuen Besitzer ihre Jobs behalten könnten, aber nein, der Chef teilte ihnen mit, dass das Autohaus komplett pleite war. Er war insolvent, ein Verkauf daher nicht möglich. Das bedeutete, dass es keine Zukunft für das Autohaus gab. Das bittere daran, der Chef selbst hatte genug Geld, aber er sah nicht ein, es in dieses marode Unternehmen zu stecken und die Insolvenz ist eine legale Möglichkeit, sich eines unwirtschaftlichen Ladens zu entledigen.

Der absolute Tiefpunkt im Leben Bennys

Der Konkurs war die einfachste Lösung für den Chef des Autohauses. Auch ermöglichte dieser ihm, dass er seinen Angestellten keine weiteren Löhne mehr bezahlen musste. Keine Löhne mehr und erst recht keine Abfindung für die verlorenen Jobs. Benny war fassungslos. Er stand von jetzt auf gleich ohne Nichts da. Er war praktisch total pleite und das mit Familie. Wie sollte es nur weitergehen?

 

Er beendete seine Arbeit an diesem Tag normal und ging dann nach Hause. Tausend Gedanken gingen ihm durch den Kopf. Er musste seiner Frau von der neuen Situation berichten und wusste jetzt schon, dass diese natürlich auch sofort Angst vor der Zukunft haben würde! Verständlich, dass er sich an diesem Tag nicht darauf freute, nach Hause zu kommen..

Ungerechtigkeiten des Lebens

Er hatte mit seiner Frau nicht gleich gesprochen. Irgendwie hoffte er doch noch, dass es eine gute Lösung geben würde. Aber er schlief schlecht in dieser Nacht. Genauer machte er kein Auge zu. Er sorgte sich um die Zukunft und wusste nicht, was er jetzt tun sollte. Er hatte ja die letzten 5 Jahre in diesem Autohaus verbracht und kannte die Arbeitssuche daher gar nicht mehr.

 

Am nächsten Morgen bekam er eine Nachricht, die ihn total wütend machte! Man erzählte ihm, dass es dem Chef gelungen war, gestern noch einen der teuersten Wagen des Hauses zu verkaufen. Als sie alle weg gewesen waren. War das nicht total ungerecht? Der Chef brauchte das Geld doch gar nicht! Benny zweifelte plötzlich an der Gerechtigkeit. Er zweifelte einen Moment daran, ob man mit einem guten Herzen, wie er eines hatte, wirklich weiter kam im Leben?

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