Gemeiner Autohändler bekommt die Lektion seines Lebens – Man sollte nie nach dem ersten Eindruck gehen!

Jetzt konnte er es dem Chef melden

Benny war irgendwie traurig, dass der alte Mann weg war. Aber auch froh, dass dieser einfach gegangen war. Er hatte auch nichts anderes erwartet. Der Mann hatte nicht den Eindruck gemacht, als könnte er ausrasten, ganz im Gegenteil. Also ging Benny jetzt zu seinem Chef, um ihm zu sagen, dass der alte Mann weg wäre. Der Chef sah kurz auf, wusste im ersten Moment wohl gar nicht, um was es ging und meinte dann nur „Ach so der…ja gut!“.

 

Benny war froh, als der Arbeitstag zu Ende war. Er war traurig und irgendwie niedergeschlagen. Er ging nach Hause und musste die ganze Zeit an den alten Mann denken. Vor allem der letzte Satz blieb ihm im Kopf. Was hatte er gemeint, als er sagte, dass er ihm das nicht vergessen würde? Was das alles bedeutete, würde er bald herausfinden…

Das Leben ging weiter

In den nächsten Tagen ereignete sich nichts weiter und so vergaß Benny langsam den alten Mann und die Geschehnisse um ihn herum. Der Arbeitsalltag ging normal weiter. Er verkaufte Autos an hochnäsige Kunden und an nette Kunden. Alles schien wieder normal zu sein. Aber manchmal tauchte er doch in seinem Kopf auf. Der freundliche alte Mann, in seinen schäbigen Sachen und dem freundlichen Wesen.

 

Er hatte aber wenig Zeit, weiter darüber nachzudenken, denn es stand die umsatzstärkste Zeit des Jahres an. Man erwartete viele Kunden und viel Profit. Allerdings passierte nichts. Der Laden blieb erstaunlich leer? Was war hier nur los? Benny und seine Kollegen mussten sogar alten Kunden hinterher rufen, um sie zum Kauf zu bewegen. Sie telefonierten den ganzen Tag, aber hatten kaum einen Erfolg. Irgendwas war hier im Gange..

Schwierige Zeiten

Es war noch nie besonders leicht gewesen, so teure Wagen an den Mann oder an die Frau zu bringen. Man musste sich viel einfallen lassen, um das Interesse der Kunden zu wecken. Aber bisher waren die Geschäfte gut gewesen. Jetzt aber war gar nichts mehr los. Es kamen kaum noch Kunden, kaum jemand wollte sich die Wagen genauer besehen und eine Probefahrt wollte auch keiner mehr. Benny hatte Angst, er brauchte diesen Job!

 

Er hoffte, dass sich die Lage bessern würde, aber ganz im Gegenteil. Es wurden immer weniger Leute, die das Autohaus betraten. Langsam bekam es Benny mit der Angst. Was wäre wenn gar keiner mehr kommt? Würde er dann seinen Job verlieren? Das wäre für ihn sehr schlimm, denn Autos verkaufen war das einzige, was er sehr gut konnte und an was er wirklich Freude hatte.

Existenzängste

Das Problem war ja nicht nur der eigentliche Job. Benny lebte vor allem von den doch hohen Provisionen, die so ein Autoverkauf mit sich brachte. Wenn er keine Wagen verkaufte, verdiente er viel zu wenig Geld und würde so auf Dauer selbst nicht mehr über die Runden kommen. Er hoffte, dass sich die Lage bessern würde, aber es wurde eher noch schlimmer. Tag für Tag kamen weniger Leute in das Autohaus.

 

Er und seine Kollegen gaben wirklich alles. Sie riefen die alten Kunden an, bemühten sich um neue Kunden, aber es schien wie verhext zu sein. Keiner wollte bei ihnen einen teuren Wagen kaufen. Tatsächlich war diese Situation neu für Benny, in all den Jahren waren die Geschäfte nie so schlecht gelaufen wie jetzt! Er ahnte, dass etwas dahinter steckte. Nur was?

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